Felicia RS

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3D Druck für die Oldtimerreparatur, wenn das Glasdach nicht mehr hält. Trabant

Freitag, 24. März 2017 17:05 Uhr von Philipp

Mal ein kleiner Beitrag zum Wochenende den ich spontan mal loswerden wollte.


Anfang des Jahres habe ich mir einen 3D Drucker zugelegt. Ein günstiges Gerät aus China als Bausatz. Warum? Wusste ich auch nicht so richtig, aber mann kann so viele tolle Sachen damit machen und ich bin ja ein großes Spielkind 😉 . 

Nun bin ich am Donnerstag das erste mal richtig wieder mit dem Trabi unterwegs gewesen und dabei ist mir bei dem schönen Wetter wieder eingefallen das ich das Glasdach nicht ausstellen kann, weil daran die Halter nicht mehr richtig funktionieren. Einer ist bereits gebrochen und notdürftig geklebt worden und der andere ist auch sehr hart geworden weil die Weichmacher raus sind. Daher muss man immer fürchten das die Halter abbrechen und man das Dach nicht mehr richtig verschließen kann. Jetzt ist der Hersteller des Daches nicht bekannt und selbst wenn, gäbe es wohl keine Ersatzteile mehr 🙁 .

Soviel zur Vorgeschichte. Nun habe ich bereits mit dem vorgenannten 3D Drucker einiges an Vorlagen aus dem Internet gedruckt und unter anderem schon einen Ikea Wäscheständer repariert. An das Designen von Vorlagen habe ich mich aber noch nicht getraut. Nun einmal ist immer das erste Mal. Und so hab ich mich gestern Abend dran gemacht und anhand des intakten Teils mit Messschieber, Geodreiech und viel Geduld eine 3D Vorlage erstellt und auch gleich durch den Drucker gejagt. Ich weiß bei vielen Schritten im Programm „123d Design“ noch nicht so recht warum Sie funktioniert haben, aber Sie haben! Sicherlich gibt es da noch sehr viel Verbesserungspotential, aber für mein Erstlingswerk bin ich mächtig Stolz auf mich.

Soviel von mir zum Wochenende als kleines Lebenszeichen.  
Ein paar Bilder von dem Dach und den Haltern hab ich euch jetzt einfach mal hier verlinkt:

Viel Spaß beim Ansehen und einen guten Start ins Wochenende

euer Philipp

Weihnachtsgruß 2016

Samstag, 24. Dezember 2016 12:44 Uhr von Philipp

Da ist er nun wieder, der allseits gefürchtete Jahresrückblick, die Vorschau 2017 und der Weihnachtsgruß. 

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Ich blicke zurück auf ein aufregendes Jahr mit Höhen und Tiefen. Vorgenommen hatte ich mir öfter Videos zu den Modellautos zu produzieren. Ein Vorsatz, den ich mir wohl für das nächste Jahr behalten kann.

Die richtigen Autos haben schon genug Arbeit gemacht und werden es wohl auch weiterhin tun. Im Februar kam der Trabi nach längerem Kuraufenthalt wieder zu mir zurück. Und das mit frischem Tüv und reparierter Bremse & Aufhängung. 

Lucie, der Škoda 1000MB bekam im April nach dem Auswintern eine frische HU Plakette und und ging dann auch relativ bald zur Teilrestaurierung, bei der ein Kotflügel gewechselt und andere Teile in Schuss gebracht worden sind. Damit war Lucie den Großteil des Sommers auch nicht da.  

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Im Mai habe ich euch dann den Neuzugang aus 2015 ausführlich vorgestellt. Der 2. Felicia FUN hatte mich gefunden und dient nun in den Sommermonaten zur spaßigen Fortbewegung wenn es das Wetter zulässt.
Während der 2. Fun blitzblank seine erste volle Saison mit mir erleben konnte, ging es dem 1. leider nicht mehr so gut. Bedingt durch einen Steinschlag hatte ich einen großen Riss in der Frontscheibe bei deren Ausbau sich Zeigte das der Fensterrahmen stark verrostet ist. In Folge dessen wurde dieser erstmal abgemeldet sodass er in Ruhe in 2017 zerlegt werden kann um die Karosserie wieder in Schuss zu bringen.

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Was blieb waren also 2 Oldtimer und eine Schönwetter Auto sowie mein Felicia FUN der so schnell nicht wieder auf die Straße kommt. Also habe ich nach einem Winterauto ausschau gehalten, welches möglichst günstig im Unterhalt und der Wartung sein sollte. Und dabei bin ich natürlich wieder beim Felicia Combi gelandet. Genau genommen sind es nun 2 Combis geworden. Einer wird nun als Ersatzteilspender herhalten dürfen, der Andere fährt mich zu Zeit zuverlässig durch den Winter.

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Ansonsten gab es in diesem Jahr ein Interview mit dem Škoda-Auto Deutschland Kundenmagazin extratouch, sowie doppeltes Losglück bei Gewinnspielen. So konnte ich einen Tag mit Škoda Auto Deutschland beim Rallye Weltmeisterschaftslauf in Trier verbringen. Etwas später habe ich dann von Škoda Motorsport einen ferngesteuerten Škoda Fabia R5 Rallyewagen bei Instagram gewonnen. 

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Treffen gab es 2016 auch einige, sowohl im Oldtimerbereich als auch Škodatreffen. Auch haben wir es in diesem Jahr endlich geschafft die 4. Kiwanis Classic mit dem Trabi zu bestreiten, um festzustellen, dass wir 2017 doch wieder einen der anderen Oldis nehmen werden 😉 . 

IMG_8921Damit ist das große Zurückblicken in diesem Jahr vorbei . Ich möchte an dieser Stelle auch nochmal allen Danken die sich an Treffen beteiligt haben oder mir bei meinen Autos mit Fachwissen und Muskelkraft zur Seite gestanden haben.

Ich wünschen allen Lesern und Besuchern ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2017

Lieben Gruß euer Philipp

 

P.S: ich habe die Galerien nochmal aufgefüllt mit Bildern die über das Jahr nicht hochgeladen wurden.

4. Kiwanis-Classic 11.06.2016 *Video*

Freitag, 17. Juni 2016 15:49 Uhr von Philipp

Was war das für eine schöne „Schlösser-Tour“. Bei der 4. Ausgabe der Kiwanis-Classic durchs Bergische Land hatte der Trabi sein verspätetes Rallye Debüt. Eigentlich sollte es ja bereits im letzten Jahr mit Günter nach Wuppertal gehen, aber da ging es dem Motor nicht mehr so gut, dass man Ihn hätte solch eine Veranstaltung zumuten können. Aber das ist ja mittlerweile durch einen neuen Motor gelöst. Dabei galt es im Idealfall 148 Kilometer zurückzulegen. Wenn man sich mal Verfahren hat, konnten es aber auch ein paar mehr werden 😉 .

Die Rollenverteilung war in diesem Jahr gesetzt; mein Mann Thomas hat die Navigation wieder hervorragend übernommen und ich mich um das Bändigen der gewaltigen 26 Trabi PS bemüht 🙂 . Das war anstrengender als anfangs vermutet. Aber der panamagrüne Laubfrosch hat sich wacker geschlagen.

Wie auch in den vergangen Jahren hat der Kiwanis Club Wuppertal es geschafft keine Langeweile bei der Streckenführung aufkommen zu lassen. Entlang der Strecke war auf Unterschiedliche Schilder zu achten und diese in der Boardkarte zu vermerken. Zudem gab es auch wieder eine Kartenprüfung bei der nur Anfang, Ende und zwingend zu durchfahrende Streckenabschnitte in der ausgedruckten Landkarte vermerkt waren. Dies führte auch schonmal zu dem ein oder anderen Gespräch auf der Strecke wenn man dann einen kleinen Abzweig nicht gefunden hat 😉 .
Und auch das Wetter hat in weiten Teilen mitgespielt und uns nur während der Fahrt mal etwas nass gemacht.

Und auch die Aufgaben haben wieder einiges an Geschick gefordert. Bei der ersten Sonderprüfung ist noch ein kleiner Fehler unterlaufen, durch den die Beifahrer das Auto zum Einweisen verlassen konnten. Das machte das exakte Abstellen des rechten Vorderrades in einem aufgemalten Rechteck dann doch sehr einfach.

Die nächste Prüfung war in 80 cm Abstand zu einer Stange mit dem Fahrer-Außenspiegel zu fahren, welche ich „nur“ um 43cm verpasst habe 😀 .

Weitere Aufgaben waren das zurücksetzen um 3 Meter in einem Zug nach Augenmaß, sowie das Zuordnen von Oldtimer Lenkrädern zum richtigen Oldtimer auf einer Bilderkarte.

Auch für Freunde der Mathematik 😉 war wieder was dabei. Mit einer Textaufgabe, die beim Mittagessen aushing, musste die Zeit berechnet werden in der man 85 Meter mit einer Geschwindigkeit von 18 Km/h bewältigen kann. Diese galt es dann später mit Lichtschrankenmessung auch präzise zu fahren.

Da es sich ja in diesem Jahr um die Schlösser Tour handelt zähle ich doch mal nacheinander die Schlösser und Burgen auf, an denen die Route vorbeiführte: Schloss Burg an der Wupper, Burg Zweiffel, Schloss Bensberg mit zwei kurz aufeinender folgenden Qualmfabrizierenden steilen Anstiegen, Schloss Heiligenhoven, Schloss Georghausen und das Schloss Gimborn.

An den Steigerungen in der Strecke hat der kleine Zweitakter gut zu tun gehabt und auch ordentlich Qualm produziert. An den Gefällen war dann wiederum ein gesunder kräftiger Oberschenkel für die Bremse gefragt.

Zum Abschluss der Rallye ging es wieder auf den Johannes Rau Platz nach Wuppertal auf dem die Tour auch begonnen hat. Im Wuppertaler Brauhaus gab es dann wie in den Vorjahren ein üppiges Buffet zum Abendessen welches mit der Siegerehrung der besten Teams nach Klassen und der Gesamtwertung abgeschlossen wurde.

Die Überschüsse des Nenngeldes aber vor allem Gelder der Sponsoren in einer Gesamthöhe von 9.000€ kommen wieder der Aktion Kindertal zu Gute welche Kinder und Jugendliche unterstützt, die in Wuppertal in Armut oder nahe der Armutsgrenze leben.

Rallyeteam Panama Pappe Startnummer 59Unser Ergebnis bei der „Schlösser-Tour“ ist der 35. Platz in der Gesamtwertung, sowie der 10. Platz in der Klasse C. Dabei sein ist alles und der Spaß zählt.

Großes Lob an die Organisatoren welche es im 4. Jahr geschafft haben wieder eine abwechslungsreiche Strecke zusammenzustellen. Dafür großen Respekt. Ich weiß wie es ist sowas im viel kleineren Rahmen zu Organisieren. Großen Dank an die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer die sich an diesem Tag auch trotz eigener Ehrentage so fürsorglich gekümmert haben.

Mehr Bilder von der Rallye gibt es in der Galerie. Ein Video wird noch nun nachgereicht.

Eine kurze hörbare Zusammenfassung gibt es in diesem Radio Wuppertal Beitrag. Noch mehr Bilder, Ergebnisse und eine Zusammenfassung gibt es auf der Veranstaltungshomepage.

Ich würde mich sehr darüber freuen wenn es auch eine 5. Ausgabe dieser super Veranstaltung geben würde. Vielleicht klappt es ja.

Viel Spaß beim Stöbern

euer Philipp